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Anregungen Linda

Hallo, ich bin zwar noch ziehmlich jung, finde aber eure Idee Klasse. Weiterlesen...

Haben Sie das nicht auch schon mal erlebt:

GerichtsterminSie suchen über das Internet z.B. einen Nebenjob, landen auf einer Seite, die Ihnen angeblich solche Jobs nachweist und erhalten wenige Tage später eine Rechnung über 100,- Euro, obwohl Sie nichts weiter getan haben, als diese Internetseite anzusehen.

oder:

In ihrer Einfamilienhaussiedlung wird plötzlich eine Zufahrtsstrasse mit Wendehammer verbreitert und mit Basaltsteinen belegt und Sie müssen plötzlich Anliegerkosten von über 20.000,- Euro bezahlen und das, obwohl Sie keiner gefragt hat und auch keine Kosten genannt wurden.

oder:

Sie sind umgezogen und haben sich ordnungsgemäß abgemeldet. In der alten Wohnung hatten sie „Kabel-Deutschland“, das vom Nachfolger nahtlos weiter genutzt und auch bezahlt wird. Sie erhalten jedoch weiterhin Rechnungen von Kabel-Deutschland als wäre nichts geschehen. Ihr Hinweis darauf, dass für einen Anschluss nicht 2x kassiert werden kann, bleibt unberücksichtigt. Sie schlagen sich jetzt mit einem Anwalt herum, der als „Eintreiber“ für diese Gesellschaft fungiert.

oder:

Sie erhalten von einem „topseriösen Anbieter“ zunächst Prospekte über seine Produkte, dann die Aufforderung an einem Gewinnspiel teilzunehmen und werden plötzlich wöchentlich mit einem Heftchen beliefert. Natürlich bleibt die Rechnung nicht aus. Sie haben eine Menge Ärger und Arbeit, bis Sie aus dieser Situation wieder heraus sind.

oder: weitere Fälle.

Diesem munteren Treiben von Willkür bis Betrug muss ein Riegel vorgeschoben werden. Die Verantwortlichen gehören vor einen Richter. Wenn erst einmal einige Exempel statuiert sind, spricht sich das schnell herum und die Verursacher werden sehr viel vorsichtiger und zurückhaltender.

Behörden sind der Staat und der Staat sind wir Bürger. Schließlich müssen wir das alles mit unseren Steuergeldern auch bezahlen. Leider scheint das bei vielen der von uns gewählten Amtsträgern nicht mehr präsent zu sein. Man behandelt uns mitunter von oben herab und geht auf berechtigte Anliegen unter Verweis auf irgendwelche Paragraphen gar nicht mehr ein. Es stellt sich die Frage, ob unsere Ämter und Behörden sich selbst verwalten und jede „Einmischung“ der Bürger als äußerst lästig befinden.

Bei Großunternehmen, vor allem in der Dienstleistungsbranche, wie Telefonanbietern, Banken, Versicherungen und Internetanbietern hat sich eine ähnliche Mentalität breit gemacht. Über Call-Center werden die Kunden an der Nase herum geführt. Bei jedem Telefonat hat man einen neuen Gesprächspartner, dem alles noch mal von vorne erzählt werden muss. Probleme werden selten gelöst. Die meisten geben entnervt auf und zahlen lieber, als sich weiter wie der berühmte „Buchbinder Wanninger“ von einer Ecke in die andere schicken zu lassen.

Was also ist zu tun?

Wir nehmen uns all derer an, die bereits in Auseinandersetzungen mit Behörden und Behördenwillkür, mit Großfirmen und Internetanbietern geschädigt oder beschädigt wurden und die sich mit dieser Situation nicht abfinden wollen. Wir nehmen damit auch Einfluss auf das künftige Verhalten von Firmen sowie von Behörden und deren Amtsträger.

Berichten Sie uns einfach über ihren Fall, bleiben Sie dabei aber sachlich und führen die ihrer Meinung nach stichhaltigen Beweise mit an.

 

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